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Tarifvertrag chemie entgelttabelle 2018 sachsen anhalt

bayme vmb, Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro e. V./Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e. V. (Eds.) (2016): Industrie 4.0 – Auswirkungen auf Aus- und Weiterbildung in der M+E-Industrie. Download unter: www.baymevbm.de/Redaktion/Frei-zugaengliche-Medien/Abteilungen-GS/Bildung/2016/Downloads/baymevbm_Studie_Industrie-4-0.pdf (abgerufen am 10. Oktober 2018). Lehrer fallen je nach Schultyp in Gehaltsgruppen, unabhängig davon, ob sie in einer staatlichen oder privaten Schule und ihrem Fachgebiet arbeiten. Lehrer an staatlichen Schulen werden in “Lohnstufen A12 bis A16” eingeteilt, da die überwiegende Mehrheit der Lehrer in Deutschland an staatlichen Schulen beschäftigt ist, basieren die meisten Verdienstzahlen auf diesen “Lohnnoten”. Wer an einer Schule beschäftigt ist, kann sein Gehalt jedoch in den “Lohnbändern” im Tarifvertrag der Bundesländer (mit unterschiedlichen Regelungen in Berlin und Hessen) überprüfen. KOFA, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (2018): Fachkräftecheck Metall- und Elektroberufe. Analyse der Fachkräftesituation Köln: Institut der deutschen Wirtschaft.

Eines der wenigen ähnlichen Merkmale der Gehaltsstrukturen in den einzelnen Bundesländern ist die Einstufung von Sekundarschullehrern in A13. Gymnasiallehrer sind die Bestverdiener unter den staatlichen Lehrern. Ihre Karriereleiter bietet auch mehr Aufstiegsmöglichkeiten als andere Schularten, da Gymnasien in der Regel mehr Personal für Koordinations- und Organisationsaufgaben benötigen. Im Durchschnitt beträgt das Einstiegsgehalt in der Besoldungsgruppe A13 3.861 € und nach zwanzig Jahren Beschäftigung steigt es auf 4.658 €. Die folgende Tabelle zeigt, wie viel Gymnasiallehrer in jedem Bundesland verdienen, kategorisiert nach Verdiensten zu Beginn ihrer Karriere und nach rund 20 Berufsjahren: Weishaupt, J. Timo (2018): “Zwischen Macht und Überzeugung: Erklärung der Einführung gesetzlicher Mindestlohngesetze in Großbritannien und Deutschland”, in: Bernhard Ebbinghaus; Elias Naumann (Anm.): Welfare State Reforms Seen from Below: Comparing Public Attitudes and Organized Interests in Britain and Germany. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 55–79. Wollen die deutschen Arbeitgeber im Metall- und Elektrosektor (M+E) nach wie vor Kerninstitutionen einer koordinierten Marktwirtschaft unterstützen und sind dazu in der Lage? Basierend auf Denkmitteln, die in einer Reihe von Experteninterviews gesammelt wurden, die 2017 und 2018 mit Arbeitgeberverbänden durchgeführt wurden, argumentieren wir, dass Sozialpartnerschaft, Tarifverhandlungen und strategische Koordinierung über Organisationen immer noch Teil des bevorzugten Modus operandi dieser Arbeitgeber sind.

Darüber hinaus argumentieren wir, dass neue Formen der Vereinszugehörigkeit, die unternehmensbasierte, aber oft kollektive Lösungen ermöglichen, die die Organisationsfähigkeit der Arbeitgeberverbände eher stabilisiert als untergraben haben. Als solche liefern wir unterstützende Beweise für mehrere Kernprämissen, die mit dem Ansatz der Varieties of Capitalism verbunden sind. Wir identifizieren aber auch Trends zu mehr Flexibilisierung, Dezentralisierung und systemischer Volatilität in diesem System, da viele kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere in Ostdeutschland, ohne Verbandsmitgliedschaft bleiben.